Seit 50 Jahren ist beim BLICK alles roger, alles Roger Benoit! Im grossen Interview blickt er zurück auf sein bewegtes Leben. Auf viele Tote, zwei Selbstmordversuche und 369 Tage Ehe.

Daniel Leu (Interview), Benjamin Soland (Foto)

BLICK: Roger, du bist ein Freund von Zahlen und bekannt für dein gutes Gedächtnis. Ich möchte deshalb im ersten Teil des Interviews über die wichtigsten Daten deines Lebens reden. Was fällt dir zum 24. November 1967 ein?
Roger Benoit: Damals erschien unter dem Titel «Odermatt verletzt» mein erster Artikel im BLICK. Entscheidend dafür war aber der 7. November 1967.

Warum?
Ich war an dem Tag für die «Basler Nachrichten» im Cornaredo-Stadion in Lugano. Vor dem EM-Qualifikationsspiel Schweiz – Zypern. Im Training traf ich BLICK-Mann Mario Widmer. Er fragte mich, warum ich nicht für den BLICK schreibe? Sie bräuchten einen, der sich die FCB-Trainings anschaue. Ich solle mich doch melden, wenn etwas passiert sei. Als sich Karli Odermatt dann verletzte, meldete ich mich bei ihm.

1. Mai 1969?
Mein erster Arbeitstag als Festangestellter beim BLICK. Ich erschien mit Anzug und Krawatte. Zu Beginn war ich für alle Sportarten zuständig, lebte in Zürich im Hinterzimmer einer Bäckerei und erhielt 1169 Franken monatlich.



Das ist Roger Benoit

Roger Benoit kam am 13. Januar 1949 als gebürtiger Neuenburger zur Welt. Bereits als Elfjähriger schrieb er über den FC Nordstern seinen ersten Artikel. Als Kind spielte er Handball und war im Fechtklub. Mit 15 war er der jüngste Fussball-Schiedsrichter der Schweiz. Seit 1967 berichtet er für BLICK, ab 1970 vorwiegend über die Formel 1. Mittlerweile berichtete er von 740 Rennen vor Ort, schrieb über 60 GP-Berichte aus Zürich und war bei rund 1000 Testtagen dabei. Legendär war auch Benoits wöchentliche Toto-Lotto-Seite, die im BLICK 969 Mal in Serie erschien. 1999 war er der Gewinner des ersten Ringier-Medienpreises und 2009 Schweizer Sportjournalist des Jahres.

Die Anfänge: Am 1. Mai 1969 beginnt Benoit als Festangestellter beim BLICK.

18. Juli 1970?
Brands Hatch, mein erster Formel-1-GP, über den ich berichtete.

Die ersten sieben von damals sind alle längst tot.
Ich wurde sehr schnell in der Formel 1 mit dem Tod konfrontiert.

Am 5. September 1970!
Samstag in Monza. Morgens sass ich mit Jochen Rindt auf der Boxenmauer und wir haben zusammen geraucht. Dann lief Jackie Stewart vorbei, sagte zu Jochen: «Hör endlich auf mit dem Blödsinn. Sonst lebst du nicht mehr lange» und lief weiter. Wenige Stunden später war Jochen tot. Dieser Satz von Jackie geht mir bis heute nicht mehr aus dem Kopf.


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24. Oktober 1971?
Wieder Brands Hatch, ich war der einzige Schweizer Journalist vor Ort. In der Startaufstellung schoss ich das letzte Foto von Jo Siffert und redete noch mit ihm. 18 Minuten später war er tot. Da war ich schon überfordert. Seppis Tod ging mir nahe.

Du hattest ein inniges Verhältnis zu Siffert.
Ich habe viel mit ihm erlebt. Einige Wochen zuvor gewann er in Zeltweg. Er erzählte mir, er komme hier nicht mehr von der Rennstrecke, zu viele Fans wollten etwas von ihm. Also legte er sich in meinem blauen VW auf der Rückbank unter eine Decke und ich fuhr ihn ins Hotel. Speziell war auch das 1000-Kilometer-Rennen 1970 in Spa.

Warum?
Seppis grösster Rivale war da Pedro Rodriguez. Die zwei hatten sich gehasst, Senna/Prost war nichts dagegen. Als ich mit Seppi an der Boxenmauer stand und Rodriguez mit 300 km/h angebraust kam, nahm Seppi einen Apfel und warf ihn gegen das Auto von Rodriguez. So war er, der Seppi.

6. Oktober 1974?
Der Tod von Helmut Koinigg in Watkins Glen, ein schrecklicher Unfall. Ich kam an die Unfallstelle und sah, dass auf dem Heckflügel sein Helm lag. Sein abgerissener Kopf steckte noch drin, und aus dem Hals kam eine Blutfontäne.

5. März 1977?
Tom Pryce in Kyalami. Der brutalste Unfall, den ich je gesehen habe. Ein Feuerwehrmann rannte zum Fahrzeug von Renzo Zorzi, das brannte. Pryce erwischte ihn voll. Der Feuerwehrmann wurde in vier Teile zerrissen und Pryce fuhr bereits tot auf dem Gaspedal hängend noch 700 Meter auf dem Sicherheitsstreifen weiter, kollidierte in der Kurve mit Jacques Laffite und knallte in eine Böschung. Als ich ins Auto schaute, sah ich nur noch Blut.


1977: Benoit mit Clay Regazzoni (1939–2006). (Foto: Bildagentur Kräling)

31. Oktober 1989?
Mein letzter Arbeitstag. Ich hatte kurz davor geheiratet und dachte, das Kapitel BLICK sei für mich abgeschlossen.

Es kam ganz anders!
Ja, sie war eine Hochstaplerin. Sie behauptete, sie hätte Kakao-Plantagen in Brasilien und wollte mit mir Brabham kaufen. Bernie Ecclestone, der damals der Teamchef war, sagte zu mir: «Wenn du das machst, bringe ich dich um.» Nach einem Jahr und vier Tagen liess ich mich scheiden. Innert acht Minuten!

Diese 369 Tage sollen dich 250'000 Franken gekostet haben.
Sagen wir es so: Es war nicht ganz billig.

Und was hat dich dieses Ereignis gelehrt?
Dass man nicht unbedingt eine Beziehung im Leben haben muss. Ich bin dadurch ein Freidenker geworden und habe meine Grosszügigkeit hinterfragt. Am meisten gefuchst hat mich, dass sie noch drei Original-Werke von meinem Freund Jean Tinguely mitlaufen liess.

Wie lange dauerte deine Auszeit beim BLICK?
Höchstens drei Wochen. Dann habe ich wieder angefangen zu arbeiten. Bis heute. Das war rückblickend ein Ausrutscher, ein kurzer unbezahlter Urlaub (lacht).

«Bei mir gibt es nur alles oder nichts»

Das nächste Datum, der 6. Juni 2002?
Ich wusste schon am Morgen, dass es heute soweit ist. Das war kein Zufall oder eine unüberlegte Handlung.

Du hast an jenem Donnerstag vor dem GP Kanada versucht dich umzubringen. Im Hotelzimmer. Mit 85 Pillen und portugiesischem Roséwein.
Wenn du so extrem lebst wie ich, gibt es gewisse Situationen, in denen es einfach zu viel wird. Bei mir gibt es nur alles oder nichts. Normal ist das nicht, was ich mache. Ich bin zum Beispiel in diesem Jahr bereits zweimal um die Welt geflogen.

Bist du froh, dass es mit dem Selbstmord nicht geklappt hat?
Ich wollte damals wirklich sterben und abtreten. Es wäre okay gewesen, wenn es geklappt hätte. Ich habe es später noch ein zweites Mal versucht. Zu Hause.

Müssen wir uns sorgen? Wird es einen dritten Versuch geben?
Lass uns die beiden Versuche als Jugendsünde abstempeln. Wenn es zweimal nicht geklappt hat, musst du es nicht ein drittes Mal probieren.

Du hast zahlreiche Tote gesehen, zweimal versucht dich umzubringen und bist ständig in der Welt unterwegs. War es das alles wert?
Diese Frage stelle ich mir gar nicht. Ich habe einfach so gelebt.

Wir gehen abends nach der Arbeit zu unseren Familien nach Hause. Und du?
Ich sage immer: Meine einzige Familie ist die Formel 1 und der BLICK ist mein Leben.

Hast du Freunde?
Freunde ist ein grosses Wort. Ich habe Leute, mit denen ich gut auskomme. Ich pflege mit vielen Leute, wie zum Beispiel Niki Lauda, ein gutes Verhältnis. Das ist für mich meine Familie.


Lass uns über deine eigene Familie reden. Wie bist du aufgewachsen?
In einer normalen Familie als Einzelkind. Ich hatte eigentlich alles – ein eigenes Zimmer, ein Töffli, immer genug zu essen.

Schon in deiner Familie wurdest du früh mit dem Tod konfrontiert.
Meine Mutter hatte immer Migräne. Niemand konnte ihr helfen. Irgendwann lief sie in Birsfelden einfach in den Rhein und brachte sich so um.

«Ich war – was den Tod betrifft – schon immer eiskalt»

Wie hast du davon erfahren?
Ich war in England an einem Autorennen. Ich musste dann zurückfliegen, damit ich an die Beerdigung gehen konnte.

Das klingt alles sehr abgeklärt!
Ich war – was den Tod betrifft – schon immer eiskalt. Wahrscheinlich ist das ein Schutz, ein Panzer, den ich mir zugelegt habe.

Wie ist dein Vater gestorben?
Der fiel in den 90er-Jahren an Weihnachten einfach vom Stuhl. Das ist wahrscheinlich der schönste Tod, den es gibt.

Was hast du eigentlich gelernt?
Schriftsetzer. Mein Chef sagte mir damals: «Aus Ihnen wird nie etwas.» Ich antwortete ihm: «Das müssen Sie schon mir überlassen.» Später war ich der schnellste Todesanzeigen-Setzer von Basel. Ich habe das zwei Jahre lang gemacht und dabei gutes Geld verdient.

Mit 18 bist du in die DDR gegangen. Wie kam es dazu?
Ein Kollege von mir erhielt eine Einladung für zwei Leute für ein sogenanntes Arbeits- und Erholungslager. Also ging ich für sechs Wochen mit. Nach Zobbenitz, Bezirk Magdeburg.

Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Eines Abends gingen wir in eine Beiz. An der Theke sass ein russischer General mit einem Riesenabzeichen an der Uniform, das ich unbedingt haben wollte. Der General sagte, dann müsste ich mit ihm Wodka trinken.

Keine gute Idee!
Ich hatte zuvor noch nie Alkohol getrunken. Als ich das erste Glas getrunken hatte, brannte mein ganzer Körper. Ich dachte, ich sei tot. Nach fünf Gläsern sah ich nur noch, wie der General umkippte. Ich selbst rannte mit einem Besen zwischen den Beinen aus dem Lokal raus und legte mich auf die Hauptstrasse. Erst 24 Stunden später wachte ich in einem Wald wieder auf. Der Arzt sagte mir danach: «Ein Schluck mehr, und sie wären nie mehr aufgewacht.»

Die wichtigste Frage: Hast du das Abzeichen vom General erhalten?
Ja, doch das Beste kommt erst noch!

Erzähl.
Als die Formel 1 1986 erstmals in den Osten ging, nach Budapest, lief ich mit diesem Abzeichen in den Pressesaal und arbeitete dort. Das ORF nahm das auf und strahlte die Bilder aus. Als ich am Samstag durchs Fahrerlager lief, schrie mich Bernie von weit weg an. «Take this shit away», schrie er. Offenbar war es ein schlimmes Abzeichen der russischen Mörderbrigaden.

«Alles, was Gott verboten hat, war damals möglich»

Du hast einige Marotten. Über die wichtigsten würde ich gerne mit dir reden. Du schläfst nie vor drei Uhr.
Das ist seit 40 Jahren so.

Was machst du in der Nacht?
Ich lese ein Buch, schaue TV oder koche mir Spaghetti. Das ist einfach so, und das kannst du auch nicht mehr ändern. Normal ist das aber sicher nicht. Wer mir das nicht glaubt, der darf mich gerne um drei Uhr in der Nacht anrufen. Ich bin bereit und hellwach.

Thema Zigarrenrauchen. Ich habe ausgerechnet, dass du schon über 700'000 Franken verpafft hast.
Ich würde diese Summe weder bestätigen noch dementieren. Andere haben einen Kaugummi im Mund, und ich halt eine Zigarre. Da ich fast nie Alkohol konsumiere, habe ich im Gegenzug bestimmt Hunderttausende von Franken gespart.

Bekannt bist du auch dafür, dass du dir gerne ein Bad gönnst.
Das ist mein tägliches Ritual, das ich brauche. Ich lege mich in die Badewanne, rauche eine Zigarre und löse Sudokus.

Ein weiterer Punkt: Du trägst nie Socken.
Das hat sich einfach so ergeben. Ich kann mich an eine Episode mit Peter Monteverdi erinnern. Er lud mich einst ins edle Restaurant im Schlosshotel Binningen zum Abendessen ein. Als ich dort ankam, legte er mir ein Pärchen weisse und ein Pärchen pinke Socken auf den Tisch und sagte: «Wenn du mit mir essen willst, musst du Socken anziehen.» Ich antwortete: «Dann gehe ich.» Ich konnte dann bleiben, ohne Socken versteht sich.

Letzte Eigenheit: Du wettest leidenschaftlich gern.
Das macht mir unheimlich Spass und gehört zu meinem Alltag. Ich habe mir dabei aber ein Wochenlimit von 120 Franken gesetzt. Das Gute daran: Um beim Wetten zu gewinnen, muss man bestens informiert sein. In allen Sportarten.

2017: Benoit interviewt den vierfachen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. (Foto: Lukas Gorys)

Zurück zur Formel 1. Welches ist die beste Geschichte, die du kennst, die du aber nie geschrieben hast?
Auf dem Flug nach Südafrika. Zwei Fahrer und eine Passagierin verschwanden gemeinsam auf der Toilette. Mein Job war der des Türwächters. Das Problem dabei: Ein Fahrer hatte seine Frau dabei, und die sass keine zehn Meter davon entfernt.

Wenn ich dir das Handy klauen würde, wen könnte ich alles anrufen?
Ecclestone, Prost, Piquet, Berger, Lauda, Vettel ...

Du bist seit 50 Jahren in der Formel 1 tätig. Welches war die schönste Zeit?
Die 70er- und 80er-Jahre. Es gab noch viel weniger Journalisten und die Fahrer machten einen Blödsinn nach dem anderen. Ich kann mich an Kyalami erinnern, als sie ein Mietauto im Pool versenkten, weil es in der Werbung hiess, man könne das Auto überall zurückgeben. Alles, was Gott verboten hat, war damals möglich.


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Roger Benoit spricht Klartext!

Wer ist der Beste? Wer der Arroganteste? Und wer der Langweiligste? Wenn es einer wissen muss, dann Roger Benoit – die Antworten auf die Fragen finden Sie auf der Rückseite.

Der lustigste Fahrer?

Da kommen nur zwei in Frage: Nelson Piquet und Gerhard Berger (Bild). Mit denen konntest du jeden Scheiss machen.

Der unterschätzteste Fahrer?

Ronnie Peterson (Bild) und Gilles Villeneuve. Beide hätten den WM-Titel verdient, haben es aber leider nie geschafft.

Der überschätzteste Fahrer?

Gilles Sohn Jacques (Bild). Mit ihm konnte ich nie viel anfangen. Ganz anders sein Vater. Wir waren in Monza zum Abendessen verabredet. Auf einmal hörte ich Helikopter-Geräusche. Als ich vors Restaurant ging, sah ich einen Lichtkegel und wie der Helikopter auf dem Parkplatz landete. Weil das verboten war, flog der Helikopter ohne Licht und Gilles machte mit einer Stablampe dem Piloten Licht.

Der langweiligste Fahrer?

Heinz-Harald Frentzen (Bild), Nick Heidfeld und Thierry Boutsen.

Der arroganteste Fahrer?

Kein Fahrer, ganz klar der ehemalige McLaren-Teamchef Ron Dennis.

Und wer ist der grösste Fahrer aller Zeiten?

Da muss ich fünf Namen nennen: Juan Manuel Fangio, Jim Clark (Bild), Alain Prost, Ayrton Senna und Michael Schumacher.

Zum Schluss möchte ich über deine Zukunft reden. Hast du noch Träume?
Nein, ich habe alles gesehen.

Wie lange möchtest du noch arbeiten?
Das weiss ich nicht. Vielleicht wird es wie bei James Hunt sein. Der wachte mal in Monaco auf, machte das Fenster auf und die Sonne schien nicht. Da sagte er sich: Das wars, heute trete ich zurück. So wird es auch bei mir sein. Dann heisst es plötzlich: Freunde, das wars!

Und was kommt dann?
Vielleicht das berühmte schwarze Loch oder ich beginne mit Golfspielen. Ganz ehrlich: Diese Frage erschreckt mich fast ein bisschen ...

Wer soll mal deinen Nachruf schreiben?
Der ist relativ einfach. Ein Satz genügt. Ich wollte nur mal kurz vorbeischauen.

Und wer sollte auf keinen Fall an deine Beerdigung kommen?
Die, die ein bisschen Charakter haben, kommen nicht (lacht).


Ringier-CEO Marc Walder: «Roger Benoit ist eine Legende»

Marc Walder, du bist heute CEO der Ringier AG. Welche ersten Erinnerungen hast du an Roger Benoit?
Marc Walder: Das war vor 25 Jahren. Ich war Volontär auf der Sportredaktion des BLICK. Roger war der grosse Benoit. Wir waren per Sie. Aber er per Du mit allen Grossen der Formel 1. Die riefen alle bei ihm an. Wenn er an der Redaktions-Konferenz das Wort ergriff, wurde es ruhig.

Ein Macho?
Nein. Ein Vollprofi. Eine Legende. Schon damals. Jeden Tag auf der Redaktion. Bis tief in die Nacht. Oder an den Trainings und den Rennen, irgendwo auf der Welt. Formel 1 war und ist sein Leben. Aber Fussball und Eishockey und Ski und Tennis und Handball nahm er auch gleich mit. Er wusste stets alles. Und wehe, ein Name, eine Altersangabe, ein Komma war falsch ...

Was hast du von ihm gelernt?
Leidenschaft. Präzision. Unabhängigkeit. Fleiss. Ausdauer. Begeisterung.

Kümmerte er sich um dich?
Ich glaube, er fand mich talentiert. Und nahm sich mir an. Ging mit mir die Texte durch. Er war streng. Aber väterlich umsorgend. Irgendwann bot er mir das Du an.

Wenn du etwas herauspicken müsstest, was hat dich am meisten beeindruckt an Roger Benoit?
Das war Jahre später. Als das Internet kam. Wer war der Erste, der sich ins Abenteuer Internet warf? Roger Benoit! Einer der Arriviertesten und Erfahrensten. Er ging voraus, als viele sich noch weigerten, fürs Internet zu schreiben.

Interview: Felix Bingesser