2018 – Neue iPhones und Watch

Bis im September dieses Jahres kamen kaum Apple-Neuheiten auf den Markt, einzig das leicht aufgefrischte iPad als neues Einsteigergerät zu einem recht günstigen Preis. In der zweiten Jahreshälfte kommt die grosse Neuheitenflut: drei iPhones, eine neue Apple Watch und ein neues iPad Pro.

2017 – iPhone X

Zwei grosse Neuerungen bringt dieses Jahr: Erstmals zeigt Apple gleich drei neue iPhones. Neben den zwei iPhone 8 im konventionellen Stil auch das iPhone X mit Gesichtserkennung, Gestensteuerung und randlosem Screendesign und dem Notch – einer Aussparung im Screen für Selfiecam und Sensoren. Zudem lanciert Apple mit dem Homepod einen eigenen smarten Lautsprecher.

2016 – iPhone 7

Mit dem iPhone 7 setzte Apple zwei Trends: es war eines der ersten Smartphones ohne Kopfhöreranschluss. Und das 7 Plus hatte erstmals eine Kamera mit zwei Linsen – heute fast schon Standard bei den meisten Herstellern. Erstmals gabs zudem mit dem iPhone SE ein günstiges Einsteiger-Gerät.

2015 – iPad Pro und Apple Music

Im Herbst 2015 präsentiert Tim Cook präsentiert eine Neuauflage der Fernseh-Box Apple TV. Ausserdem nimmt Apple das grosse Tablet «iPad Pro» ins Programm auf. Mit Apple Music lanciert der iPhone-Hersteller erfolgreich eine Konkurrenz zum beliebten Musikstreaming-Dienst Spotify.

2014 – Apple Watch

Apple kauft für insgesamt drei Milliarden Dollar den Kopfhörer-Hersteller Beats. Konzernchef Tim Cook präsentierte die seit langem erwartete Apple Watch, die verschiedene Smartphone-Funktionen übernehmen soll. Das iPhone 6 erweist sich für Apple vom Start weg als Geldmaschine. Apple verdiente im 4. Geschäftsquartal 2014 (Juli-September) knapp 8,47 Milliarden Dollar.

2013 – iPad Air

Apple bringt erstmals ein etwas günstigeres neues iPhone zusätzlich zu einem Top-Modell auf den Markt. Mit dem iPad Air verteidigt Apple seine Spitzenposition im Tablet-Markt. Der iPhone-Konzern erzielt mit 9,5 Milliarden Dollar zwar immer noch den vierthöchsten Quartalsgewinn seiner Geschichte. Im Jahresvergleich bedeutete das jedoch ein Minus von gut 18 Prozent.

2012 – Neue iPads und iPhones

Tim Cook als neuer Apple-CEO präsentiert die dritte und vierte Generation des iPads. Die neuen iPads gibts mit Retina-Displays und schnellerem A6X-Prozessor. Phil Schiller und Tim Cook präsentieren am 21. September 2012 das neue iPhone 5, das mit iOS 6 läuft.

2011 – Apple-Gründer Jobs stirbt

Steve Jobs kündigt eine Auszeit aus medizinischen Gründen an. Die Tagesgeschäfte übernimmt Tim Cook. Am 2. März stellt Apple das iPad 2 vor, mit dem Apple den Siegeszug im Segment der Tablet-Computer fortsetzt und auf der WWDC wird iCloud vorgestellt. Apple-Übervater Steve Jobs stirbt am 5. Oktober 2011 im Alter von 56 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung.

2010 – iPad

Steve Jobs stellt am 27. Januar 2010 das iPad vor. Apple war nicht die erste Firma, die einen Tablet Computer auf den Markt brachte. Doch im Gegensatz zu den Flops, die beispielsweise Microsoft-Chef Bill Gates in den neunziger Jahren mit seinen Versuchen erlebte, erzielte das iPad zum Marktstart am 3. April 2010 aus dem Stand einen grossen Erfolg.

2008 – App Store

Der App Store nahm mit dem Lancierung des iPhone 3G am 11. Juli 2008 seinen Betrieb auf – und erwies sich schnell als Killerargument für das iPhone. Ab dann hatten User die Möglichkeiten zwischen Zehntausenden, bald Hunderttausenden Apps zu wählen und auf ihrem Gerät zu installieren.

2007 – iPhone und Apple TV

Apple bringt das iPhone und Apple TV auf den Markt, die beide mit Varianten von Mac OS X laufen. Während Apple mit dem iPhone gleich einen Volltreffer landet, bleibt die Settopbox Apple TV nur ein Hobby für Unternehmenschef Steve Jobs ohne grosse Resonanz bei den Kunden.

2006 – iMac und MacBook Pro

Apple stellt auf der Macworld Expo im Januar die ersten Macs mit Intel-Prozessoren vor. Die ersten verfügbaren Intel-Macs sind der iMac und das MacBook Pro. Den Übergang auf die neue Prozessor-Platform von Intel schliesst Apple in allen Produktlinien bis zum Ende des Jahres ab.

2003 – iTunes-Store

Apple krempelt die Musik-Industrie um und startet mit dem iTunes Store den digitalen Musikverkauf. Am 28. April 2003 startet der Dienst in den USA mit mehr als 200’000 Liedern. Verkauf pro Song in der Schweiz für 1.50 Franken.

2001 – Der erste iPod

Mac OS X wird freigegeben. Im gleichen Jahr stellt Steve Jobs den ersten iPod vor, zunächst als Mac-only Media Player. Apple bringt den ersten Flat-Panel iMac mit einem Schwenk-Arm-Design auf den Markt. Dieser Rechner erinnert viele an eine Schreibtisch-Lampe.

1998 – Der bunte iMac

Steve Jobs baut das Angebot von Apple um, verabschiedet sich von Produkten wie dem Apple Newton und führt den iMac als Eckpfeiler der Apple-Produktpalette ein. Es ist der erste Mac mit einem USB- und SCSI-Anschluss.

1994 – Erste Power Macintosh-Modelle

Apple liefert die ersten Power Macintosh-Modelle aus. In diesen Rechnern steckt nicht mehr ein 680×0-Prozessor von Motorola, sondern die moderneren PowerPC-Chips, die von Motorola und IBM produziert werden.

1991 – PowerBook kommt auf den Markt

Apple zieht Konsequenzen aus dem Portable-Debakel und bringt das viel leichtere und kompaktere PowerBook 100, das erste echte Mac-Notebook, auf den Markt.

1989 – Apple Portable

Apple führt den Macintosh Portable ein. Das Gerät wiegt rund sieben Kilogramm und wurde zunächst ohne eine Hintergrundbeleuchtung am Bildschirm ausgeliefert. Der Portable wurde daher seinem Namen kaum gerecht und verkaufte sich nicht gut.

1985 – Steve Jobs verlässt Apple

Der Absatz des neuen Macs stockt, weil zu wenige Anwendungen verfügbar sind. Nach einem Machtkampf mit dem damaligen Apple-CEO John Sculley kehrt Steve Jobs Apple den Rücken und gründet die Computerfirma NeXT Inc.

1984 – Der erste Apple Macintosh

Der erste Mac kommt für ca. 2’500 Franken auf den Markt. Apple startet das Werbeprogramm «Test a Mac». Interessenten können einen Mac kostenlos für 24 Stunden nach Hause nehmen, um ihn auszuprobieren. Obwohl die Aktion bis dahin einzigartig und innovativ war, zeigt das Programm nicht den gewünschten Erfolg.

1980 – Apple geht an die Börse

Apple geht an die Börse. Die Spezifikationen für den Apple Lisa werden erarbeitet. Darin befinden sich etliche Features, die Apple-Mitarbeiter im PARC gesehen haben. «Lisa» war der erste kommerzielle Computer, mit einer graphischen Benutzeroberfläche und Mausbedienung.

1976 – Apple I

Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gründen mit Hilfe des Risikokapitalgebers Armas Clifford Markkula Apple Computer um den Apple I zu vermarkten. Wayne steigt nach wenigen Monaten wieder aus.