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1. Der längste Ortsname einer Hauptstadt weltweit

Bangkok kennen die Thais als Krungthepmahanakhon Amonrattanakosin Mahintharayutthaya Mahadilokphop Noppharatratchathaniburirom Udomratchaniwetmahasathan Amonphimanawatansathit Sakkathattiyawitsanukamprasit. Übersetzt heisst das laut Wikipedia «Die Stadt der Devas (eine Kategorie von 33 göttlichen Wesen in der hinduistischen Mythologie, die gemeinsam mit dem Gott Indra den Himmel auf der Spitze des Bergs Meru bewohnen), grosse Stadt und Residenz des heiligen Juwels Indras (Smaragd-Buddha), uneinnehmbare Stadt des Gottes, grosse Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die den himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishvakarman gebaut wurde».

2. Frei von Europäern

Thailand ist das einzige Land in Südostasien, das nie eine europäische Kolonie war. Im 19. und 20. Jahrhundert haben sich die Briten und Franzosen entschlossen, Thailand nicht zu kolonialisieren, damit es als eine neutrale Zone zwischen den beiden Kolonialgebieten dienen konnte.

3. Thais lieben Insekten

Die Thais fahren voll auf Insekten ab. Um die Nachfrage an proteinreichen Snacks abdecken zu können, gibt es über 20'000 registrierte Zuchteinrichtungen. Dennoch reicht diese Menge nicht aus und so importiert das Land jährlich über 800 Tonnen Heuschrecken, Grillen und Käfer aus Kambodscha, Myanmar, China und Laos.

4. Körperlicher Schmerz für spirituelle Reinigung

Während des Vegetarier-Festivals, einer Version des taoistischen Festes der neun Kaisergötter, büssen Gläubige für ihre Sünden - mit Ritualen, die körperliche Verstümmelungen vorsehen. Um sich spirituell zu reinigen, laufen einige barfuss über glühende Kohlen, andere ziehen sich scharfe Gegenstände durch die Haut. Die einen greifen dabei zu Nadeln und Nägeln, andere zu Messern oder Pistolen. Die Teilnehmer ernähren sich in dieser Zeit streng vegetarisch, um Körper und Geist zu stärken.

5. Die Affen sind los

Das «Monkey Buffet Festival» findet jedes Jahr zu Ehren der Affen in der Provinz Lopburi, im Norden von Bangkok, statt. Über 600 Makaken werden vor dem Pra Prang Sam Yot Tempel mit 4000 Kilogramm Früchten, Reis und Gemüse gefüttert. So bedanken sich die Einwohner bei den Tieren dafür, dass sie Touristen in die Stadt ziehen.

6. Farben-Wochentage

In Thailand werden Wochentage bestimmten Planeten, Farben, Schutzgöttern und Eigenschaften zugeordnet. Die Tradition stammt aus der hinduistischen Mythologie. Oft sieht man die Thais an diesen Tagen T-Shirts in der Farbe des Wochentags tragen. Montag = Gelb Dienstag = Rosa Mittwoch = Grün Donnerstag = Orange Freitag = Blau Samstag = Lila Sonntag = Rot

7. Der Vater aller Väter

Der Vatertag wird in Thailand am Geburtstag des mittlerweile verstorbenen Königs Bhumibol Adulyadej am 5. Dezember gefeiert. Der Muttertag am 12. August - dem Geburtstag der Königin Sirkit.

8. Nationalstolz nach Uhrzeit

Täglich morgens um acht und abends um 18 Uhr wird im Radio, im Fernsehen und auf allen öffentlichen Plätzen die Nationalhymne gespielt. Solange sie läuft, unterbrechen die Einheimischen ihre Tätigkeit und bleiben regungslos stehen.

9. Pinke Bestrafung

Thailändische Polizisten, die aggressiv sprechen, zu spät zur Arbeit kommen, ihren Motor während des Parkierens nicht abstellen oder sonst irgendwie negativ auffallen, werden dazu verdonnert, als Strafe ein pinkes «Hello Kitty»-Armband zu tragen. Das soll bei ihnen Schuldgefühle erzeugen. Von dieser Disziplinarmethode versprechen sich die Verantwortlichen mehr Erfolg als von schriftlichen Ermahnungen.

10. Thailand verleiht Flüügel

Red Bull hat thailändische Wurzeln. In den frühen 70-er Jahren wurde das Getränk Krating Daeng populär in ganz Thailand. Der Energydrink enthält keine Kohlensäure und wird in kleinen gelben Glasflaschen verkauft. Die Hauptbestandteile sind Koffein und Taurin, eine Aminosulfonsäure, die ursprünglich aus Stiergalle isoliert wurde. Die Assoziation von Stieren mit Kraft und Ausdauer verlieh dem Drink seinen Namen. Während einer Dienstreise im Jahr 1982 wurde der Österreicher Dietrich Mateschitz auf Krating Daeng aufmerksam, erwarb die Lizenzrechte an der Marke und gründete daraufhin die Red Bull GmbH.