1. Der Apple I in seinen Einzelteilen

    1976 – Apple I

    Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gründen mit Hilfe des Risikokapitalgebers Armas Clifford Markkula Apple Computer um den Apple I zu vermarkten. Wayne steigt nach wenigen Monaten wieder aus.


  2. Steve Jobs im Büro.

    1980 - Apple geht an die Börse

    Apple geht an die Börse. Die Spezifikationen für den Apple Lisa werden erarbeitet. Darin befinden sich etliche Features, die Apple-Mitarbeiter im PARC gesehen haben.


  3. Der erste Apple Macintosh.

    1984 - Der erste Apple Macintosh

    Der erste Mac kommt für ca. 2’500 Franken auf den Markt. Apple startet das Werbeprogramm «Test a Mac». Interessenten können einen Mac kostenlos für 24 Stunden nach Hause nehmen, um ihn auszuprobieren. Obwohl die Aktion bis dahin einzigartig und innovativ war, zeigt das Programm nicht den gewünschten Erfolg.


  4. Steve Jobs am Überlegen.

    1985 - Steve Jobs verlässt Apple

    Der Absatz des neuen Macs stockt, weil zu wenige Anwendungen verfügbar sind. Nach einem Machtkampf mit dem damaligen Apple-CEO John Sculley kehrt Steve Jobs Apple den Rücken und gründet die Computerfirma NeXT Inc.


  5. Macintosh Portable aufgeklappt.

    1989 - Apple Portable

    Apple führt den Macintosh Portable ein. Das Gerät wiegt rund sieben Kilogramm und wurde zunächst ohne eine Hintergrundbeleuchtung am Bildschirm ausgeliefert. Der Portable wurde daher seinem Namen kaum gerecht und verkaufte sich nicht gut.


  6. PowerBook aufgeklappt.

    1991 - PowerBook kommt auf den Markt

    Apple zieht Konsequenzen aus dem Portable-Debakel und bringt das viel leichtere und kompaktere PowerBook 100, das erste echte Mac-Notebook, auf den Markt.


  7. Power Macintosh-Modell.

    1994 – Erste Power Macintosh-Modelle

    Apple liefert die ersten Power Macintosh-Modelle aus. In diesen Rechnern steckt nicht mehr ein 680×0-Prozessor von Motorola, sondern die moderneren PowerPC-Chips, die von Motorola und IBM produziert werden.


  8. Der bunte iMac.

    1998 - Der bunte iMac

    Steve Jobs baut das Angebot von Apple um, verabschiedet sich von Produkten wie dem Apple Newton und führt den iMac als Eckpfeiler der Apple-Produktpalette ein. Es ist der erste Mac mit einem USB- und SCSI-Anschluss.


  9. Der erste iPod.

    2001 - OS X und iPods

    Mac OS X wird freigegeben. Im gleichen Jahr stellt Steve Jobs den ersten iPod vor, zunächst als Mac-only Media Player. Apple bringt den ersten Flat-Panel iMac mit einem Schwenk-Arm-Design auf den Markt. Dieser Rechner erinnert viele an eine Schreibtisch-Lampe.


  10. iTunes Store.

    2003 - iTunes-Store

    Apple krempelt die Musik-Industrie um und startet mit dem iTunes Store den digitalen Musikverkauf. Am 28. April 2003 startet der Dienst in den USA mit mehr als 200’000 Liedern. Verkauf pro Song in der Schweiz für 1.50 Franken.


  11. Apple stellt die ersten Macs mit Intel-Prozessoren vor.

    2006 - iMac und MacBook Pro

    Apple stellt auf der Macworld Expo im Januar die ersten Macs mit Intel-Prozessoren vor. Die ersten verfügbaren Intel-Macs sind der iMac und das MacBook Pro. Den Übergang auf die neue Prozessor-Platform von Intel schliesst Apple in allen Produktlinien bis zum Ende des Jahres ab.


  12. Steve Jobs hält das erste iPhone in der Hand.

    2007 - iPhone und Apple TV

    Apple bringt das iPhone und Apple TV auf den Markt, die beide mit Varianten von Mac OS X laufen. Während Apple mit dem iPhone gleich einen Volltreffer landet, bleibt die Settopbox Apple TV nur ein Hobby für Unternehmenschef Steve Jobs ohne große Resonanz bei den Kunden.


  13. Fliegende Apps.

    2008 - App Store

    Der App Store nahm mit dem Lancierung des iPhone 3G am 11. Juli 2008 seinen Betrieb auf – und erwies sich schnell als Killerargument für das iPhone. Ab dann hatten User die Möglichkeiten zwischen Zehntausenden, bald Hunderttausenden Apps zu wählen und auf ihrem Gerät zu installieren.


  14. Steve Jobs stellt am 27. Januar 2010 das iPad vor.

    2010 - iPad

    Steve Jobs stellt am 27. Januar 2010 das iPad vor. Apple war nicht die erste Firma, die einen Tablet Computer auf den Markt brachte. Doch im Gegensatz zu den Flops, die beispielsweise Microsoft-Chef Bill Gates in den neunziger Jahren mit seinen Versuchen erlebte, erzielte das iPad zum Marktstart am 3. April 2010 aus dem Stand einen grossen Erfolg.


  15. Steve Jobs stirbt am 5. Oktober 2011.

    2011 – Apple-Gründer Jobs stirbt

    Steve Jobs kündigt eine Auszeit aus medizinischen Gründen an. Die Tagesgeschäfte übernimmt Tim Cook. Jobs unterbricht seine Auszeit allerdings drei Mal: Am 2. März stellt er das iPad 2 vor, mit dem Apple den Siegeszug im Segment der Tablet-Computer fortsetzt. Auf der WWDC stellt er das Konzept von iCloud vor und präsentiert einen Abend später vor dem Cupertino Council die Pläne für ein neues Hauptquartier, den Apple Campus 2. Apple-Übervater Steve Jobs stirbt am 5. Oktober 2011 im Alter von 56 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung.


  16. Präsentation der neuen iPhones.

    2012 - Neue iPads und iPhones

    Tim Cook als neuer Apple-CEO präsentiert die dritte und vierte Generation des iPads. Die neuen iPads gibts mit Retina-Displays und schnellerem A6X-Prozessor. Phil Schiller und Tim Cook präsentieren am 21. September 2012 das neue iPhone 5, das mit iOS 6 läuft.


  17. 2013 - Gewinnrückgang trotz neuer Modelle

    Apple bringt erstmals ein etwas günstigeres neues iPhone zusätzlich zu einem Top-Modell auf den Markt. Der Konzern stellte auf seinem jährlichen Smartphone-Event das iPhone 5C mit einem Gehäuse aus Kunststoff in bunten Farben vor. Mit dem iPad Air verteidigt Apple seine Spitzenposition im Tablet-Markt. Apple verbucht nach einem beispiellosen Erfolgslauf den ersten Gewinnrückgang seit fast zehn Jahren. Der iPhone-Konzern erzielt mit 9,5 Milliarden Dollar zwar immer noch den vierthöchsten Quartalsgewinn seiner Geschichte. Im Jahresvergleich bedeutete das jedoch ein Minus von gut 18 Prozent.


  18. Frontansicht Apple Watch.

    2014 - Apple Watch

    Apple kauft für insgesamt drei Milliarden Dollar den Kopfhörer-Hersteller Beats. Konzernchef Tim Cook präsentierte die seit langem erwartete Apple Watch, die verschiedene Smartphone-Funktionen übernehmen soll. Die Uhr ist der erste Vorstoss des Konzerns in eine neue Produktkategorie seit dem iPad-Tablet vor über vier Jahren. Das iPhone 6 erweist sich für Apple vom Start weg als Geldmaschine. Apple verdiente im 4. Geschäftsquartal 2014 (Juli-September) knapp 8,47 Milliarden Dollar. Das waren 12,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal – das stärkste Wachstum seit fast zwei Jahren.


  19. 2015

    Die Smartwatch Apple Watch kommt auf den Markt. Wegen der grossen Nachfrage vertreibt Apple den Handgelenk-Computer zunächst nur online und in ausgewählten Mode-Boutiquen. Im Herbst präsentiert Tim Cook präsentiert eine Neuauflage der Fernseh-Box Apple TV. Ausserdem nimmt Apple das grosse Tablet «iPad Pro» ins Programm auf.