Bild 1: Der Angreifer packt mit der rechten Hand den Gurt, mit der Linken versucht er möglichst viel Hose vom Gegner zu bekommen. Bild 2: Der Angreifer reisst sein «Opfer» mit einem explosiven Ruck heran und hakt mit dem rechten Bein ein. Mit gleichzeitigem Vorwärtsdruck aus dem Oberkörper wird der Gegner rücklings aus dem Gleichgewicht gebracht. Bild 4: Aus dem «Schraubstock» Gammen gibt es kein Entrinnen – der Plattwurf ist perfekt.
Bild 1: Der angreifende Schwinger packt mit der rechten Hand den Gurt und mit der linken Hand die Hose des Gegners. Bild 3: Er reisst den Kontrahenten mit geschlossenem und leicht nach rechts gedrehtem Körper ab. Bild 4: Der Gegner wird von den Knie abgeschüttelt und mit Kurz auf den Rücken geworfen.
Bild 1: Beim Grifffassen wird die optimale Angriffsposition gesucht. Bild 3: Der Schwungausführende lanciert seinen Angriff mit einer Drehung mit dem linken Bein und setzt mit der rechten Fussspitze am linkem Fussgelenk des Gegners den Drehpunkt an. Der Gegner wird mit der linken Hand hochgerissen. Gleichzeitig dreht der Angreifer mit dem Kopf nach rechts ab. Bild 5: Gelingt dieser Wurf genau so, wird er mit der Maximalnote 10 belohnt.
Bild 1: In der Ausgangsstellung hat der Angreifer sein rechtes Bein vorne. Bild 2: Der Angreifer geht mit seinem rechten Fuss zwischen die Beine seines Gegners. Er hakt an dessen linker Ferse ein und zieht das Bein dynamisch gegen sich, während er sein Gewicht nach vorne legt. Bild 4: In festen Griffen fixiert der Angreifer den Oberkörper des Gegners und bringt diesen rücklings zu Fall. Mit seinem eigenen Gewicht wuchtet er den Gegner platt auf den Rücken.
Bild 1: Aus der Ausgangsstellung löst der Angreifer (blau) den rechten Griff und fasst den Gegner über den Körper am Hosengurt. Bild 2: Mit einer dynamischen Drehung nach rechts reisst er den Gegner in die Höhe und unterstützt mit seinem linken Bein die Hebebewegung im Schritt des Gegners. Bild 4: Der Angreifer fixiert den Gegner unter seinem rechten Arm und wirft ihn auf den Rücken.
Bild 1: Aus der Angriffsstellung wechselt der Schwungführende seinen linken Griff und fasst von oben Gurt oder Gestöss des Gegners. Bild 3: Mit der rechten Hand fasst er den linken Oberarm des Gegners, springt mit der linken Hüfte möglichst tief unter den Gegner. Bild 4: Der Angreifer hebt sein «Opfer» durch Strecken der Beine vom Boden, beugt sich gleichzeitig kopfvoran tief nach vorn und wirft ihn mit heftigem Ruck kopfüber auf den Rücken.
Der Schlungg ist besonders in Situationen gegen Ende eines Kampfes beliebt. Der Gegner wird mit einem kräftigen Ruck und der eigenen Fallgeschwindigkeit (gegen hinten) im letzten Moment des Fluges auf den Rücken gedreht. Er ist vor allem bei körperlich unterlegenen Schwingern beliebt. Ein Angriff mit diesem Schwung ist aber auch mit Risiko verbunden. Realisiert der Gegner den Schwungansatz frühzeitig, führt ein Griff zwischen die Beine dazu, dass der Angreifer selber auf den Rücken fällt.
Für Schwinger mit langen Beinen ist der Übersprung eine grossartige Waffe. Das eigene Bein geht hinter das diagonal liegende Bein des Gegners. Wie es der Name verrät, geschieht dieser Angriff bei vielen Schwingern sprungartig. Danach wird der Oberarm fixiert und mit wuchtigem Druck nach vorne vervollständigt. Bei korrekter Ausführung ist dieser Schwung ein Garant für Maximalnoten.